Zu den letzten Gedanken

Potsdam, Dienstag, der 1.1.2002

Die Suche

Unruhe treibt einen Geist vor sich her
Zeit erfüllt ihn mit Gedanken
Leere umschließt diesen Geist allzusehr
Bringt seine Ruhe ins Wanken

Es ist ihm bestimmt ein Leben zu gehn
An großem Herz mit Gefühlen
Zuviel denkt der Geist um zu verstehn
Was diese im Körper aufwühlen

Doch regt sich im Geiste die Sehnsucht danach
Das Herz glücklich schlagen zu sehen
Und so trachtet er zweifelnd Tag für Tag
Auf große Suche zu gehen

Die Suche nach Glück ist des Geistes Queste
Erfüllung des Herzens Gewinn
Nach ähnlichen Herzen zu suchen das Beste
Denkt sich der Geist sei der Sinn

Derweil treibt ihn Sehnsucht zur Eile an
Sehnsucht nach Emotionen
Zweifel erinnern den Geiste daran
Das Herz bei der Suche zu schonen

Und so hindert der Geist auf der ewigen Fahrt
Auf ewig das Herz an dem Preise
Dass es andere Herzen um sich schaart
Und so bleibet der Geist auf der Reise

Herz nährt sich gehindert durch helfenden Geist drin
Was andre Herzen ihm geben
Und lenkt es die Suche nach Liebe hin
Zu vollkommnen das leere Leben

Denn die Liebe ist das was das Herz begehrt
Im Körper von Schreien benommen
Doch wenn das Herz eine Liebe erfährt
Kann auch Geist zur Ruhe kommen

Was bleibt ist die ewige Fahrt ohne Rast
Sich durch ewige Liebe zu binden
Damit Herz mit Geist in den Körper passt
Und ewiges Glück so zu finden.